Antriebe für Werkzeugmaschinentüren

Problemstellung

Aus Sicherheitsgünden müssen Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Metallstücken mit starken Schutztüren versehen werden, die zum Beispiel bei einem Werkzeugbruch ein Herausfliegen von Teilen verhindern. Da diese Türen durch die erforderliche Stabilität oft sehr schwer sind, ist ein manuelles Öffnen und Schließen dann mit einem hohen Kraftaufwand verbunden (siehe auch DIN EN 1005-3). Gerade bei Kleinserien- und Einzelstückproduktion kann dies kritisch werden, wenn häufige Öffnungs- und Schließvorgänge durchgeführt werden müssen.

Belastungskategorie

Lösung

Elektrische Türantriebe können in bestehende Maschinen nachgerüstet werden, um Bedienkräfte zu reduzieren (siehe auch DIN EN 953:2009, Abschnitt 5.2.5.2). Die Türsteuerung von Siemens zeichnet sich durch eine einfache und benutzerfreundliche Einrichtung aus. Die Fahrkurve des Antriebs kann individuell eingestellt und dem Einsatzzweck angepasst werden. Dadurch wird auch die Akzeptanz des Systems bei den Mitarbeitern erhöht.

Funktionsprinzip

  • Unterstützung von Kraftaufwendungen bei der Maschinenbedienung durch elektrische Antriebe
  • Hohe Anpassbarkeit und einfache Steuerung zur Steigerung der Nutzerakzeptanz

Normen

  • Türsteuersystem mit Steuergerät und Motor ohne manuelle Kraftanstrengung © Michael Hüter

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  • Bild ohne Türsteuersystem und Motor © Michael Hüter

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  • Bild von Sidoor Türsteuersystem, Steuergerät und Motor © SIEMENS AG, DF FA SE PCI

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  • Türsteuersystem mit Steuergerät und Motor ohne manuelle Kraftanstrengung
  • Bild ohne Türsteuersystem und Motor
  • Bild von Sidoor Türsteuersystem, Steuergerät und Motor