Vertikales offenes Bearbeitungskonzept

Problemstellung

Universalbearbeitungsmaschinen beistzen oft durch Kapselung und Schutzeinrichtungen eine stark eingeschränkte Zugänglichkeit. Gerade bei großvolumigen Bauteilen führt dies zu schwierigen Handhabungsvorgängen, die dannunter ungünstiger Körperhaltung durchgeführt werden müssen. Durch die standardmäßige Anordnung des Bearbeitungskopfes über dem Werkstück ist auch der Einsatz von Hebemitteln nur eingeschränkt möglich (siehe dazu auch DIN EN 1005-2).

Belastungskategorie

Hilfsmittel
Bewegungsraum
Körperhaltung oder -bewegung

Lösung

Die Vertikale Bauweise gewährleistet eine offene Zugänglichkeit zur Werkstückhalterung von vorn und von oben. Für schwere großvolumige Bauteile können hier Kräne oder Gabelstapler als Hilfsmittel eingesetzt werden. Durch die spezielle Auslegung als Maschine zur Bearbeitung von Blechteilen kann eine vollständige Kapselung entfallen, was zusätzliche Bewegungs- und Arbeitsfreiräume schafft. Durch die Befestigung der Bauteile in aufrechter Stellung können viele Arbeiten in angenehmen Arbeitshöhen verreichtet werden (siehe DIN EN 14070:2009, Tabelle 2; DIN EN 12417:2009, Tabelle 2; DIN EN 13128:2009, Tabelle 5; DIN EN 1005-4).

Funktionsprinzip

  • Anpassung der Fertigungsstrategie an die speziellen Randbedingungen der zu bearbeitenden Bauteile
  • Änderung der räumlichen Anordnung von Maschinenteilen zur Verbesserung der Zugänglichkeit zu den Arbeitsstellen der Maschine

Normen

  • Vertikales offenes Betriebskonzept von Kiesling © Michael Hüter
  • Bild von Kiesling Perforex © Rittal GmbH & Co. KG / Kiesling Maschinenbau GmbH
  • Vertikales offenes Betriebskonzept von Kiesling
  • Bild von Kiesling Perforex

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